Augenheilkunde

Augenausfluss, Zusammenkneifen der Lider oder das Auftreten einer Augentrübung zählen zu den häufigsten Symptomen von Augenerkrankungen und bedürfen einer genauen ophtalmologischen Diagnostik.

Nach der Betrachtung der Augenumgebung wird das Auge mittels spezieller Techniken genauer untersucht. Neben der  Messung der Tränenflüssigkeit sowie dem Anfärben der Hornhaut  kommt die Spaltlampe zum Einsatz, die die vorderen Anteile des Auges untersucht. Bestimmte Hornhauterkrankungen oder der graue Star können nur mit Hilfe der Spaltlampenbiomikroskopie diagnostiziert werden.

Weiters wird mittels Tonometer der innere Augendruck gemessen um einen grünen Star, das sogenannte Glaukom auszuschließen.

Durch diese genaue Diagnostik kann die optimale Therapie eingeleitet werden.

Tonometrie     Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

 

Hornhautverletzungen

Ulcus corneae

Hornhautverletzungen sind häufige Vorstellungsgründe von Hund und Katze. Raufereien, Durchstöbern von Sträuchern oder Fremdkörper zählen zu den Ursachen dieser schmerzhaften Augenerkrankung. Begleitsymptome sind meist das Zusammenkneifen des Auges, Tränen und gerötete Lidbindehäute.

Diagnostisch erkennt man einen Hornhautdefekt durch das Anfärben des Auges mit einer fluoreszinhaltigen Flüssigkeit. Die verletzten Bezirke färben sich dann grünlich an und geben einen Hinweis über das Ausmaß der Verletzung. Handelt es sich um eine oberflächliche Abschürfung der Hornhaut so reicht meistens eine Salbentherapie zur Genesung. Sind jedoch tiefere Hornhautschichten betroffen so kann auch eine chirurgische Versorgung in Form einer Bindehautschürze notwendig sein.