Achtung Hundebesitzer, sobald das Thermometer etwa 10 Grad Celsius erreicht, beginnt wieder die Zeckenzeit!
Die Parasiten sitzen gut versteckt in Gräsern und Büschen und warten dort auf ihre Wirte, die sie unbemerkt im Fell mitnehmen. Mit ihrem Biß übertragen Zecken gefährliche Krankheiten, eine
der wichtigsten ist die Borreliose, an der jedes Jahr rund 100.000 Menschen und auch viele Tiere erkranken.
Gerade bei Hunden ist die Früherkennung von Krankheiten, die durch Zeckenstiche übertragen werden schwierig, da die vom Menschen bekannte Wanderröte um die Einstichstelle herum beim Hund oft
nicht vorhanden, oder wegen dunkel pigmentierter Haut und dichtem Fell nicht sichtbar ist.
Ein neuer Impfstoff für Hunde gegen Borreliose bietet nun verbesserten Schutz gegen diese gefährliche Erkrankung
Dadurch, dass dieser Impfstoff noch in der Zecke die Erreger zerstört, kommt der Hund mit den Bakterien gar nicht in Kontakt.
Der Impfstoff macht sich die Biologie der Erreger zu Nutze.
Die Borrelien ruhen im Darm der Zecken und werden erst mit der Blutmahlzeit aktiviert.
Dabei wandern sie in die Speicheldrüse der Zecken und werden dort auf den Hund übertragen.
Saugt eine mit Borrelien befallene Zecke an einem geimpften Hund, nimmt sie mit dem Blut auch die gebildeten Antikörper auf. Diese zerstören die Borrelien noch im Darm der Zecke, bevor sie auf den Hund übertragen werden.
Der Impfstoff beinhaltet Antikörper der beiden häufigsten in Österreich vorkommenden Borreliose-Stämme, wodurch über 80% der in Österreich vorkommenden
Borrelien- Spezies durch die Impfung abgedeckt werden.
Borreliose ist die am häufigsten durch Zecken übertragene Krankheit. In Österreich sind regional bis zu 35 % der Zecken Überträger von Borreliose-Bakterien.
Symptome zeigen sich meist erst zwei bis sechs Monate nach dem Zeckenstich und werden daher oft nicht mehr mit dem Stich in Verbindung gebracht. Der Hund hat
Fieber und leidet an Appetitlosigkeit, ist müde und abgeschlagen.
Auch geschwollene Gelenke und Lahmheiten können auf Borreliose hinweisen.
Im späteren Stadium treten Nieren- und Herzmuskelschäden auf. Für den Hund bedeutet dies einen schmerzhaften Krankheitsverlauf. Die Bakterien sind nur durch eine langwierige Antibiotika-Behandlung zu bekämpfen.
Der neue Impfstoff steht ab sofort in der Tierklinik Groß-Enzersdorf zur Verfügung, wo wir Sie auch gerne zu allen Fragen betreffend Zecken und Ihr Haustier beraten!
Unsere Tierklinik in der Kaiser-Franz-Josefstraße 2 in Groß-Enzersdorf eröffnete am Montag, den 5.12. seine Pforten. Neben der Behandlung unserer ersten Patienten im neuen Gebäude, hatten unsere Kunden die Möglichkeit, die modernen Räumlichkeiten und Gerätschaften zu besichtigen. Unter anderem gratulierte auch Bürgermeister Hubert Tomsic Mag. Beatrix Grund und Dr. Silke Seiler zur Eröffnung der Gemeindetierklinik.
Auf rund 150m² haben wir unser Leistungsangebot mit der Verstärkung unseres Teams durch Fachärzte für Radiologie und Veterinärchirurgie, sowie Spezialisten für
Chiropraktik, Akupunktur, Homöopathie und Physiotherapie maßgeblich vergößert. Mit modernster Klinikausrüstung wie zum Beispiel mit einem digitalen Röntgengerät, Ultraschall oder
hauseigenen Laborgeräten garantieren wir optimale Behandlungsstandards.
Am Samstag, den 17.12. veranstalten wir in der Tierklinik Groß-Enzersdorf einen Punschstand für einen guten Zweck. Alle Einnahmen und freiwilligen Spenden kommen dem Tierheim Dechanthof zugute.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen ab 16:00!
Kaiser-Franz-Josefstraße 2
2301 Groß-Enzersdorf